• Dienstag, 26.09.2017
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GENERATIONEN

Ältere Ehepaare sind oft auch Grosseltern!

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Von Dominik Achermann
Senioren sind (auch) Grosseltern!
© grosseltern-magazin.ch
Der Zeitpunkt, den Start der ersten schweizerischen Grosseltern-Zeitschrift auf den Herbst zu verlegen, mag vom herausgebenden 3G-Media GmbH Verlag zufällig so gewählt worden sein, doch macht er Sinn: Grosseltern stehen im Herbst ihres Lebens - und was ihnen diesen Herbst vergolden kann, das sind ihre Enkelkinder.

Dass ein echtes Bedürfnis für eine solche Zeitschrift besteht, das zeigen die vielen positiven Echos auf die ersten Ausgaben, das belegen aber auch Fakten und Zahlen, von denen sich Verleger und Redaktion für die Herausgabe von „Grosseltern“ leiten liessen. Vor allem stehen die Bedürfnisse und die Erfahrungen der auch auf SenLine schon mehrfach diskutierten „Drei-Generationen-Familie“ (Grosseltern-Eltern-Enkelkinder) im Vordergrund.

Die Grosseltern

Die Grosseltern sehen sich heute einer Reihe von Herausforderungen gegenüber: Allenfalls selber noch berufstätig, müssen sie Zeit finden, sich ihren Enkeln widmen zu können. Die Statistiker gehen jährlich von rund 100 Millionen Betreuungsstunden aus. „Grosseltern“ zeigt auf, wie Grosseltern dieser Aufgabe in verschiedensten Formen nachgehen. Da Grosseltern allerdings nicht nur Enkelkinder hüten, haben sie auch das Recht, dieser Betreuungsaufgabe in einem mit den Eltern abgesprochenen Rahmen nachzugehen und nicht nur als Feuerwehr eingesetzt zu werden. Aufgrund der zunehmenden Mobilität und der Arbeitsmarktsituation können zum Beispiel auch die Distanzen zwischen Eltern und Grosseltern immer grösser werden und bis ins Ausland reichen. Wie können die neuen Medien helfen, den Kontakt nicht abreissen zu lassen, sondern diesen sogar zu intensivieren? Und welche Probleme können sich allenfalls bei interkulturell zusammengesetzten Familien ergeben?

Die Eltern

Die Eltern, beide meistens im Beruf (wieder) bis an die Stressgrenze engagiert, erwarten mit Recht Unterstützung durch ihre Eltern. Allerdings orientieren sie sich an neuen Erkenntnissen aus Psychologie und Erziehungswissenschaften. Die Auseinandersetzung damit kann für Grosseltern interessant, aber auch aufwändig sein, wenn sie zu einem besseren Verständnis von aktuellen Erziehungsfragen führen soll. Gerade der Expertenrat „Betreuen nicht erziehen“ mag für manche Grosseltern nun substantielles Umdenken einfordern.

Die Enkelkinder

Und welches sind die Erwartungen der Enkelkinder an ihre Grosseltern – im noch von traditionellen Werten beherrschten Beziehungsfeld der Kleinkinderzeit (Spielen, Basteln, Geschichten erzählen), aber auch im späteren, etwas heikler werdenden Kontakt der Grosseltern mit heranwachsenden Jugendlichen und Teenagern, wo das Grundprinzip einer ‚engagierten Nichteinmischung’ gilt?

Zu all diesen und noch viel weiteren Fragen und Themen will „Grosseltern“ Anstösse vermitteln: Tipps für Spiele, Büchern und Reisen mit Enkelkindern, „Geschichten“ über Erfahrungen anderer Grosseltern, Expertenratschläge zu auftauchenden Problemen im interfamiliären Zusammenleben.


GROSSELTERN MAGAZIN
„Grosseltern“

Erscheinungsweise: monatlich, 10-mal im Jahr
Auflage: 20'000 Exemplare
Einzelpreis: CHF 9.50
Jahresabo: CHF 85.-- / 2-Jahresabo: CHF 160.--

Herausgeber:
3G Media GMBH, Bahnhofstrasse 7,
CH-5400 Baden , Telefon: +41 56 558 91 77

Verlag:
GROSSELTERN MAGAZIN; www.grosseltern-magazin.ch

Beirat:
Pasquale Bruderer, Beat Bühlmann, François Höpflinger, Olivier Michel.



  Senioren sind (auch) Grosseltern!



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